STEP
OUT OF HELL
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Es gab einmal einen Jungen aus einem Land,
weit, weit, entfernt. Dieser kleine Junge wuchs in einer Kirche in den Südstaaten
Amerikas auf. Er lernte in dieser Kirche, dass es einen Himmel und eine Hölle
gibt, aber er lernte schnell, dass sein Weg aus der Hölle nicht die Kirche
war - sondern seine steppenden Füße und seine singende Stimme ! |
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Gaines
Hall, seinen Fans noch bestens als Joe Gillis in „Sunset Boulevard“ und
jüngst als Jojo in Cy Colemans Europäischer Erstaufführung „The Life“ auf der
Bühne des Kasseler Staatstheaters in Erinnerung bezaubert das Publikum einmal
mehr in seiner Solo-Show „Step out of Hell“. Von der ersten Minute an, wenn
sich der Vorhang öffnet und Gaines voller Kraft und sportlicher Energie von
der Bühne mitten unter das Publikum steppt, springt ein Funken von ihm zum
Publikum über. |
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Die rasante Show
um Stepp, Gesang und Musical ist eine geballte Ladung Power, in denen der
Künstler alle Register zieht und die zahlreichen Facetten seines Könnens
unter Beweis stellt. Sicherlich ist die Show kein Schritt zur Hölle, aber das
Tempo der Choreographien ist rasant und bietet einen neuen Weg den Künstler,
neu für sich zu entdecken. Stepp, Tanz,
Schauspiel und Gesang zwischen Pop, Klassik und Broadway pulsieren in seinem
Blut und beweisen einmal mehr die enorme Bandbreite des Künstlers. Die Show
ist keineswegs ein Abklatsch wortloser Tap Dog und Rivershow Events. „Ich
bin Schauspieler” sagt Hall und hat sich für seine Show verschiedenste
Charaktere ausgedacht. „Ich möchte dem Publikum zeigen, wie Beispielsweise
ein Polizist oder ein Techno-Freak steppen würde“. Dies macht aus der
Show ein reines Erlebnis, weil es eben nicht nur eine reine Steppshow ist.
Unverwechselbare Mimik und Gestik zwischen den einzelnen, erdachten
Persönlichkeiten machen auf feurige Art den Handlungsbogen der Show aus. Füße
still halten scheint unmöglich! |
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